"Der Lutheraner" erzählt von Rupert Embacher, einem Bergbauern aus dem Salzburger Land, der das Gut Großenberg als Lehnsmann für den Erzbischof bewirtschaftet. In seinem alltäglichen Leben wird Rupert von der Obrigkeit unterdrückt und kontrolliert. Seine Eheschließung wird willkürlich hinausgezögert und die Beerdigung seines Vaters auf dem Dorffriedhof wird ihm verweigert. Ein neu gewählter Erzbischof verfolgt ein ehrgeiziges Projekt. Er will das Land von dem angeblich falschen Glauben säubern und in ein rein katholisches Land verwandeln. Rupert und seine Familie sowie andere Bergbauern sollen aus dem Land gewiesen werden oder sie müssen sich zum Katholizismus bekennen.

 

Der Roman handelt von den Höhen und Tiefen im Leben eines Bergbauern im 18. Jahrhundert, der Verluste erleiden und Demütigungen ertragen muss, nur weil er seinen Glauben leben will.

 

 

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